Hier führen wir unsere Reihe der One-Pot-Rezepte fort. Das heutige Gericht ist eine Kombination aus rustikal und leicht – mit einer Grundlage aus italienischen Kartoffelklößchen.

Das braucht ihr für 2 Portionen:

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • ½ Radicchio
  • 125 Gramm Cocktailtomaten
  • 100 Gramm Schinkenspeck-Würfel
  • 250 Gramm Gnocchi

Zum Verfeinern:

  • 2 Stile frischen Thymian
  • ½ Teelöffel Senf
  • 4 Teelöffel Apfelessig
  • ein paar Krümel Instant-Gemüsebrühe (1 Gramm)
  • 4 Esslöffel warmes oder lauwarmes Wasser
  • Salz, Pfeffer
  1. Zu den Vorbereitungen zählt das Schälen und Würfeln der Zwiebel. Außerdem wascht ihr den Radicchio-Salat und zupft die Blätter in kleine, mundgerechte Stücke. Die kleinen Tomaten wascht und halbiert ihr.
  2. In einer heißen Pfanne bratet ihr den gewürfelten Speck ohne Zugabe von Fett an. Anschließend gebt ihr die Zwiebelwürfel und die Gnocchi hinein und lasst das Ganze circa 5 Minuten weiterbraten.
  3. Als nächstes kommen die Tomaten und der Radicchio in die Pfanne und geben dem Essen ein farbenfrohes Gesicht. Ihr bratet die Zutaten für etwa 3 Minuten weiter.
  4. Währenddessen geht es schon ans Verfeinern: Ihr rührt ein paar Krümel Instant-Gemüsebrühe in einer kleinen Schale in 70 Milliliter warmes oder lauwarmes Wasser ein, bis sie sich aufgelöst hat. Probiert sie, ob sie leicht salzig ist, nicht zu lasch oder zu salzig. Als natürliche Geschmacksverstärker ergänzt ihr die Brühe nun um Senf und Essig. Jetzt zupft ihr die Blättchen vom Thymian in die Soße.
  5. Zum Schluss kommt die Soße mit in die Pfanne. Nach einem kurzen Heißmachen schmeckt ihr eure Gnocchi-Pfanne mit Salz und Pfeffer ab.

Rot und gut

Rotes Fleisch ist gesünder als es manche Ernährungsberater aussagen: 1,5 Portionen unverarbeitetes rotes Fleisch täglich zuzüglich Obst, Gemüse, Nüssen, Milchprodukten und Fisch – Sie gehören zur Ernährungsformel für ein langes Leben. Diese Meinung hat Andrew Mente auf dem Europäischen Kardiologenkongress 2018 vertreten – auf der Grundlage der weltweit größten Ernährungsstudie PURE.

Sein Team vom kanadischen Population Health Research Institute in Hamilton, Ontario, verarbeitete Daten von Probanden aus 21 Ländern einschließlich Asiens, Afrikas und Südamerikas. 7 Jahre lang waren sie immer wieder befragt worden. Mente wertete außerdem 3 Herz-Kreislauf-Studien aus und kam so insgesamt zu 220.000 Probanden. Der Forscher wies darauf hin, dass die bisher gültigen Ratschläge für eine gesunde Ernährung nicht mehr up to date seien. Jahrzehnte alt seien sie und basierten ohnehin nur auf Probandendaten aus Industrienationen.