Irland in einer Woche zu bereisen und alle Highlights gesehen zu haben, ist schlicht unmöglich. Für mich war das Zeitfenster genau richtig, um zur Ruhe zu kommen, als wir von Wales herüberkamen und in die Weite Irlands eintauchten. Immer wieder verspürte ich Herzklopfen, wenn der nächste Höhepunkt anstand. Euch im Nachhinein an allen dem teilzuhaben, darum geht es in meinem Reisebericht von der grünen Insel.

Was sollte man unbedingt sehen in Irland?

Irland nennt man die grüne Insel, weil weite Teile von ihr grün sind, während des ganzen Jahres. Das liegt am Golfstrom, der sommers und winters milde Temperaturen mit sich bringt. So gibt es auch Palmen auf der Insel. Außerdem ist es immer wieder feucht, vor allem im Westteil Irlands, nahe des Atlantiks. Das gilt auch für den Sommer, wo man von einem Sommerregen überrascht werden kann, der auch bald wieder vorbeizieht.

Außer nach Belfast/Nordirland gehen die großen Straßen Irlands nach Westen, Süden und Südwesten, von Dublin aus. Und so verlaufen viele schöne Rundreisen im Südteil Irlands. Auf meiner Rundreise habe ich interessante und landschaftlich wunderschöne Stationen kennen- und lieben gelernt:

Dublin – Wicklow Mountains und Glendalough – Kilkenny – Cork – Killarney, Ring of Kerry und Dingle-Halbinsel –  Limerick – Cliffs of Moher – Galway und Aran-Inseln – Clifden, Sky Road und Inishbofin – Das Wandern durch Connemara – Kylemore Abbey – Killary Fjord – Dublin

1. Dublin und das Guinness: Nicht nur gucken, sondern auch anfassen

In Dublin holte mich das Großstadtgefühl ein, unter einer halben Million Hauptstädtern. Dabei ist die Dubliner Innenstadt nicht wirklich groß. Ihr könnt sie zu Fuß durchlaufen. Eine halbe Stunde braucht ihr nur vom St. Stephen‘s Green, einem Park im Süden, über die Grafton Street zur O’Connell Street im Norden. Der Tag in Dublin beinhaltete ein spannendes Programm. Er war einer meiner liebsten auf der Irland-Rundreise.

Das Trinity College mit seiner Bibliothek hatte mich angezogen. Eindrucksvoll, wie die Bücher auf mehreren Geschossen angeordnet waren. Die Bibliothekare konnten sie über Leitern erreichen. Ich stellte mir vor, es wäre mein privater Ort und ich könnte hochsteigen und stöbern, wann immer ich wollte. Dunkel und alt-ehrwürdig wirkte die schöne Büchersammlung und ein bisschen Angst einflößend. Die Uni ist von 1592, und seine Bibliothek ist für das 1.200 Jahre alte Book of Kells berühmt – die weltweit renommierteste Niederschrift aus dem Mittelalter. Das College drum herum ist ein quicklebendiger, junger Ort – eine staatliche Universität für knapp 18.000 Studierende. Oscar Wilde hat hier studiert, Jonathan Swift und Samuel Beckett auch.

Gemocht habe ich auch sehr die georgianischen Häuser mit den bunten Türen in der Hauptstadt. Ihr findet die einfachen Backsteinhäuser im viktorianischen Stadtviertel, westlich vom Stadtzentrum. Die Haustüren weisen klare Grundtöne auf: rot, grün, blau… Darum sah ich akkurat angefertigte Torbögen mit Verzierungen in Form einer aufgehenden Sonne. Als Fotomotive waren sie perfekt.

Guinness Bier | Dublin mit dem Wohnmobil

Was für ein Kontrast war die Guinness-Brauerei dazu! Aufgeregt und freundlich habe ich die Atmosphäre in Erinnerung. Das Brauhaus schuf Arthur Guinness 1759. Das dicke, dunkle Bier mit dem breiten Schaum trank ich das erste Mal am Originalort. Ich freute mich, an diesem besonderen Platz zu sein und fühlte mich besonders. Gleichzeitig merkte ich, dass es einfach nur ein schöner Ort mit netten Menschen war und eine sehr interessante Führung.

Temple ist das Stadtviertel zum Ausgehen, Essen und Trinken. Hier findet ihr das KLAW, eine enge, lebendige Gaststätte (lebhaft zumindest, was die Menschen angeht), die tolle Meeresfrüchte serviert. Ausgezeichnet mit dem 2018 Irish Restaurant Awards darf man sich ohne Platzangst einfach auf das fantastische Essen konzentrieren. Was für eine ausgefallene Optik besitzt dieser Schlauch von einem Restaurant!

Für den nächsten Vormittag empfehle ich das Townhouse Café, ein Bistro auf reizvollen zwei Etagen in einem Innenhof, umgeben von Hauswänden. Ein Kontrast von grobem Backstein zu fein und farbig. Von dieser leckeren Frühstücks-Location kann es dann um die Ecke zum Shoppen weitergehen.

Kontakte:

  • Guinness Storehouse, Saint James’s Gate, Dublin 8, Führungen könnt ihr vorab buchen unter: https://www.guinness-storehouse.com/de
  • Hard Rock Café: 12 Fleet St, Temple Bar, Dublin
  • KLAW Crabshack Dining, 5A Crown Alley, Dublin 2
  • The Townhouse Café, Powerscourt Town House Centre, South William Street, Dublin

Später hatte ich den Tipp bekommen, in den Dubliner Vorort Howth zu fahren und dort an den Klippen langzulaufen. Es macht Freude, über die irische Hauptstadt und ihre Bucht zu schauen.

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