Die 26.000 Einwohner-Stadt im Südosten Irlands verkörpert nicht nur den Namen des farbkräftigen irischen Bieres. Am Tag lohnt sich ein Einkaufsbummel nach Schmuck, Töpferwaren oder Bildern in den engen Altstadtgassen. Das Kilkenny stellten die Bierbrauer 1710 erstmals in der Sankt Francis Abbey her. 1965 bis 2013 wurde es von der Guinness-Brauerei produziert, und dann schloss sie leider diesen Standort. Heute kommt das rotbraune, milde Bier aus der Hauptstadt.

Bereits im 9. Jahrhundert erbauten die Menschen die katholische Sankt-Cainnech-Kathedrale. Kilkenny weist den höchsten irischen Rundturm auf – den Grangefertagh, zumindest wenn man seine verloren gegangene Spitze miteinrechnen würde. Aktuell misst er 31 Meter. Rundtürme sind besondere Kirchenbauten im irisch-schottischen Raum. Nahe von Kirchen erbaut, entstanden die meisten im 11. bis 12. Jahrhundert, zur Lagerung von Gegenständen aus Klöstern und als Glockentürme. Für eine Turmbesteigung offen ist in Kilkenny der 30 Meter hohe, zur St Canice’s Cathedral gehörende Rundturm.

Kilkenny Castle

Das Kilkenny Castle (Castle of Butlers) stellten Normannen 1213 fertig, nachdem sie die Macht über den Handelsort übernommen hatten. Heutzutage könnt ihr euch durch das Schloss führen lassen. In der Innenstadt findet ihr das Dominikanerkloster Black Abbey aus dem 13. Jahrhundert. Kilkenny ist die Stadt des Hurlings, einer schnellen irischen Ballsportart, in der zwei Teams á 15 Leute mit Schlägern um Tore und Punkte spielen.

Kontakte:

  • The Cathedral Church of St Canice, The Close, Coach Road, Kilkenny
  • Kilkenny Castle, The Parade, Collegepark, Kilkenny