Die Rückfahrt nach Dublin lohnt sich, mit einem Stopp in Galway zu verkürzen. Von dort sind es dann nur noch 200 Kilometer bis zurück in die Hauptstadt.

Hafen Galway Irland

Galway ist eine 80.000 Einwohner zählende Hafenstadt, die sich für einen Stadtbummel lohnt. An der Mündung des Corrib gelegen, findet ihr in der Nähe des zentralen Eyre Squares schöne irische Pubs und Läden. Galway ist die Festivalstadt am irischen Atlantik, zum Beispiel des Galway Arts Festivals vom 15. bis 28. Juli 2019. Außerdem lohnt sich Galway für Gourmetliebhaber und Freunde von herzhaftem Essen. Ziele sind das Aniar und das Loam, zwei ausgezeichnete Michelin-Restaurants. Galway Food Tours führen euch durch das kulinarische Galway, unter anderem mit der Evening Food Tour, der Whiskey Tour oder der Sweet Tooth Food Tour.

Locken euch die drei Aran-Inseln und habt ihr sie noch nicht von Doolin aus besucht, könnt ihr auch von Galway aus starten – mit den Aran Island Ferries. Auf den Inseln könnt ihr die Überbleibsel früherer keltischer Gebäude für euch entdecken. Die größte Aran-Insel heißt Inishmore. Auf der kleinen Aran-Insel – Inisheer – gibt es die Ruine der Kirche des Heiligen Caomhán zu besichtigen: des Inselheiligen.

Auf den Aran-Inseln wie in allen Gegenden der Gaeltacht-Region im irischen Westen ist Irisch die Hauptamtssprache. Interessant fand ich, dass sie eine von drei gälischen (keltischen) Sprachen ist, mit der schottischen Sprache und der auf der Insel Isle of Man gesprochenen Sprache. Seit dem 4. Jahrhundert mindestens existiert das Irische. Unsere Reiseleitung erzählte uns, dass Schüler in den Ferien in die Gaeltacht-Region entsendet würden, um Irisch am Originalort zu lernen.

Kontakte:

  • Galway Art Festival: Black Box Theatre, Dyke Rd, Terryland, Galway
  • Restaurant „Aniar“: 53 Lower Dominick St, Galway City
  • Restaurant „Loam“: Geata na Cathrach, Fairgreen, Galway
  • Galway Food Tours: galwayfoodtours@gmail.com, gosia@galwayfoodtours.com
  • Aran Island Ferries: 37-39 Forster St, Galway

Ich hoffe, ich konnte euch Lust machen auf Irland. Für Leute wie euch, die sich gern in der Natur aufhalten und schöne Ausblicke auf den Atlantik, auf Seen, Berge, Felsen und Grün suchen, lohnt sich der Besuch. Gerüstet mit Sonnencréme und Regenjacke kann es zu fast jeder Zeit losgehen – in das Land am Golfstrom. Außer vielleicht im September und Oktober, da kann es schon einmal Herbststürme an der Westküste geben. Dann zahlt sich der Besuch eines Pubs aus, und man kann in die Gespräche der Iren über ihr Wetter eintauchen. Auf ein Guinness!