Mit dem Wohnmobil in die wilde Landschaft Irlands – Praktische Reisetipps

Die grüne Insel lockt mit ihren Gegensätzen: mit milden Temperaturen ganzjährig und groben Klippen, mit der Herzlichkeit seiner Bewohner und der Rauheit dickflüssig scheinender Biere. Im dunklen Pub stellt man dir gern ein frisches Guinness hin, und es rinnt dir die Kehle herab.

Spüre mit uns auf, was es an praktischen Vorbereitungen und Lifehacks für Camper braucht, um endlich aufzubrechen. Für eure Abenteuer Reise nach Irland könnt ihr bei uns in Gera ein Wohnmobil mieten und bekommt in diesem Beitrag die Tipps die ihr braucht damit es ein unvergessliches Abenteuer wird.

Das ganze Jahr ist Reisemobil-Zeit in Irland

Der Golfstrom und der Nordatlantikstrom sind schuld: Palmen wachsen auf der grünen Insel. Fuchsien-Hecken blühen, die wir in Deutschland nur in Blumentopfgröße kennen. Irland liegt, wie Deutschland, in der gemäßigten Klimazone. Die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sind jedoch relativ gering.

Für Landschafts- und Naturliebhaber sowie aktive Touristen lohnt sich das Reiseland Irland in jedem Monat. Die Tageshöchsttemperaturen bewegen sich zwischen 20 °C im Juli und winterlichen 8 °C. Besonders empfehlenswert sind die Reisemonate Mai bis September wegen ihrer sanften Wärme. Die Sonne zeigt sich euch im Südosten Irlands, im Mai und Juni, am längsten mit bis zu sieben Stunden täglich.

„Versammeln sich die Schafe oben auf dem Berg, kommt schönes Wetter.“

(irisches Sprichwort)

Die Grafschaft Cork, im Südwesten Irlands, ist für Pflanzenliebhaber wegen seines mediterranen Eindrucks besonders anziehend.

Die Pflanzenwelt Irlands

Die traumhafte Pflanzenwelt Irlands

Die meist aus Südwesten wehenden Winde sind verantwortlich für den stärkeren Niederschlag an der Atlantikküste – gegenüber dem Insel-Osten.

Die sprichwörtliche Unbeständigkeit des irischen Wetters hat den Vorteil, dass, wenn es regnet, der Regen nicht lange anhält. Auflockerungen folgen.

Möchtest du die größten Touristenströme meiden, so bieten sich April und Mai an oder der Frühherbst. Die dunkle Jahreszeit wartet selten mit Schnee auf und strahlt eine besondere Ruhe aus. So manche Touristen kommen jetzt wegen der schönen Sonnenuntergänge am Atlantik.

Sonnenuntergang Irland

Ein Sonnenuntergang am Atlantik in Irland

Für einen Irlandurlaub macht es wenig Sinn, sich genau nach den Wetterprognosen zu richten. Es kann euch passieren, dass ihr euch schon im Frühjahr einen Sonnenbrand holt. Oder ihr friert an einem Sommertag.

Vielleicht wappnet ihr euch mit Kleidung im Zwiebelprinzip und einer Kamera. So könnt ihr die starken Wolkenformationen und ihr Spiel mit dem Sonnenlicht einfangen. Mit irischem Humor kann sich dieses Wetter dann leichter anfühlen:

„It never rains in a pub.“

‘Pub’ steht übrigens für: Public House. Pubs waren ursprünglich öffentliche Treffpunkte für Arbeiter, und bis in die 1970er Jahre ohne die Möglichkeit, etwas zu essen.

Pub Irland Dublin Temple Bar

Pub in Dublin „Temple Bar“

Ein Pub trägt meist den Namen der Straße oder des jetzigen oder früheren Besitzers. Natürlich kennt ein Kneipier die Wünsche seiner Stammgäste, ohne dass Worte getauscht werden müssen. Reden tut man stattdessen gern über das Wetter.

Entfernungen und Infrastruktur auf der grünen Insel

Streckenplanung Wohnmobilreise Irland

Mit dem Wohnmobil beträgt die kürzeste Entfernung zwischen Gera und Irland 1.600 Kilometer. Über den Eurotunnel, England und eine Fährpassage über die Irische See kommt ihr nach 17,5 Stunden in Dublin heraus. Das sind zwei ambitionierte Fahrtage oder drei ruhigere Reisetage.

Das drittgrößte europäische Eiland selbst ist nicht groß: 450 mal 260 Kilometer misst Irland. Sein Straßen- und Autobahnnetz ist mit 96.000 Kilometern Länge solide ausgebaut, wenn auch nicht mit der Komplexität und Standard-Straßenbreite, wie wir es von Deutschland oder Holland her kennen. Man kommt immer zu den Sehenswürdigkeiten, auch wenn manch eng geschlungene Straße dazugehört.

ACHTUNG: Die Ringstraßen bei einigen Natur-Sehenswürdigkeiten verlaufen in einer bestimmten Richtung. Sie ist nicht einheitlich!

  • „Ring of Kerry“ (N70) – Busse und LKW bewegen sich entgegen des Uhrzeigersinns, von Killarney aus („anticlockwise“)
  • „Ring of Dingle“ – Busse verkehren im Uhrzeigersinn, von Dingle Town aus („clockwise“)

Bitte achtet auch auf eventuelle Straßensperrungen für Reisemobile, zum Beispiel:

  • am Cannor Pass (R560) – ab zwei Tonnen
  • am Ring of Beara – Sperrungen für 3,5 und 2 Tonnen (Änderungen vorbehalten)

Die günstigsten Reiserouten nach Irland, Van-Preise für Eurotunnel und Fähren

Route 1: Gera – Calais – Holyhead – Dublin & zurück

Die drei günstigsten Varianten, um von Deutschland nach Irland zu kommen, stellen wir euch hier näher vor, beginnend mit der kürzesten Entfernung, wie oben beschrieben:

Diese zeitlich schnellste Route ist die teuerste Variante. Von Gera aus gelangt ihr über Erfurt – Kassel – Dortmund – Antwerpen – Gent – Dünkirchen und Calais (Frankreich) zum Eurotunnel. Den 54 Kilometer langen Kanaltunnel nach Folkestone in England passiert ihr mittels eines Autoreisezuges. Ihr checkt in Calais ein, legt euren Pass zur Kontrolle vor und bleibt nach der Auffahrt auf den Güterzug während der 35-minütigen Durchfahrt im Wohnmobil. Standardtickets für den Shuttle gibt es, langfristig gebucht, ab 260 Euro für die Hin- und Rückfahrt. Flexible Fahrkarten schlagen mit bis zu 800 Euro zu Buche.

Die 6,5 Stunden zwischen Tunnel und Irland-Fähre überbrückt ihr am schnellsten, wenn ihr, an London vorbei, über Oxford und Birmingham fahrt. Südlich von Liverpool biegt ihr nach Nordwesten ab, auf einen Schlussspurt zur Fähre in Holyhead.

Wir bieten euch ein besonderes Mietfahrzeug von unter sechs Metern Länge an. Damit kommt ihr als Reisemobil-Fahrer in eine kostengünstige Fährkategorie. Der Challenger Genesis C194 misst folgende Maße, die ihr für die Buchung eurer Fähre nach Irland benötigt: Länge 5,99 Meter x Höhe 3,10 Meter. Für die Fähre kommt ihr damit auf folgende Beispielpreise:

Holyhead (UK/Wales) – Dublin: ab 336/339 Euro (Irish Ferries, Reisezeitraum Mai/September 2019, hin & zurück inklusive zweier erwachsener Personen zwischen 18 und 59 Jahren sowie 25 % Rabatt, 110 km, 3,25 Stunden, Buchung über: directferries.com)

Geringfügig preisgünstiger wäre die Fähre Liverpool – Dublin. Nachteilig ist die längere Fahrtzeit von 7,5-8,25 Stunden.

Route 2: Gera – Cherbourg – Rosslare & zurück

Diese kostengünstigste Option vermeidet vorteilhaft den Eurotunnel und die Durchfahrt durch England. Sie verfügt eine weiter westlich gelegene Fährüberfahrt vom europäischen Festland nach Irland:

Cherbourg (Frankreich) – Rosslare (Irland, im Südosten): ab 404/419 Euro (StenaLine, Reisezeitraum Mai/September, inklusive zweier erwachsener Personen, Fahrtzeit 17,0-18,5 Stunden, Buchung über: directferries.com).

Diese Route weist folgende Nachteile auf: erheblich längere Fahrzeiten mit der Fähre sowie eine längere Anfahrt zur Fähre in Frankreich.

Route 3: Gera – Calais – Holyhead – Dublin – Rosslare – Cherbourg – Gera

Die dritte Reisevariante bewegt sich preislich zwischen den Routen 1 und 2 und ist eine abwechslungsreiche Kombination aus beiden. Die Gabelung der Fährroute kostet ab 361 Euro (Reisezeitraum Mai) bzw. 365 Euro (September).

Hinfahrt: Holyhead – Dublin (Irish Ferries) und

Rückfahrt: Rosslare – Cherbourg (StenaLine).

Hinzu käme auf der Hinfahrt eine einfache Tunneldurchfahrt von Frankreich nach England ab circa 130 Euro. Insgesamt beliefen sich diese beiden Posten auf 491 Euro.

Bei allen obigen Preisen handelt es sich um die günstigsten Preise bei langfristiger Buchung, Angaben ohne Gewähr, Stand 01/2019.

Einreise, Zoll und Sicherheit während eurer Irland-Reise

Zoll Einreise SicherheitMit einem deutschen Personalausweis, vorläufigen Personalausweis, Reisepass oder vorläufigen Reisepass könnt ihr auf die grüne Insel ein- und durch Großbritannien durchreisen, Kinder mit einem Kinderreisepass. Für Irland sollen die Dokumente bis einschließlich der Ausreise gültig sein. Fluglinien können für die Einreise nach UK andere Kriterien an die Personaldokumente haben.

Europäische Zollvorschriften »

Reist ihr nach Großbritannien mit euren minderjährigen Kindern und tragen diese einen anderen Nachnamen, so empfiehlt das Auswärtige Amt, Dokumente dabeizuhaben, die euch als Sorgeberechtigte ausweisen. Auch das Einverständnis des zweiten Sorgeberechtigten solltet ihr schriftlich dabeihaben.

Für Irland braucht ihr als EU-Bürger kein Visum und auch keine Arbeitserlaubnis, falls ihr vorhabt, euch etwas dazuzuverdienen. Auch melden müsst ihr euch bei längerem Aufenthalt nicht. Wenn du Angehörige eines anderen Staates bist, schaue bitte im Internet bei deinem zuständigen Amt nach den Formalitäten.

Die Zollvorschriften für Irland und England sind die für die EU-Länder geltenden. Ihre Kernsätze sind: Es gibt für Privatpersonen theoretisch kein Limit für Einkäufe und Warentransporte, sofern sie für euren persönlichen Bedarf gedacht sind. Die Grenzbeamten machen das bei Stichprobenkontrollen unter anderem an den Mengen fest. Praktisch liegen die Einfuhrgrenzen deshalb bei:

  • 800 Zigaretten
  • 400 Zigarillos
  • 200 Zigarren
  • 1 Kilogramm Tabak.

Bei Alkohol sind es maximal:

  • 110 Liter Bier
  • 90 Liter Wein
  • 20 Liter Portwein oder Sherry
  • 10 Liter Spirituosen.

Nach Irland und UK dürft ihr keine Waffen, Drogen und Selbstverteidigungssprays einführen. Dem Verbot unterliegen auch bestimmte Messer wie Butterflymesser, Fallmesser, Flickmesser, Springmesser sowie Messer, die Gürtelschließenmessern, Stockdolchen o.ä. täuschend ähnlich sehen. Auch Messer, die Metallsuchgeräte nicht identifizieren können, z.B. aus Hartplastik, sind nicht erlaubt einzuführen. Ob Messer für Freizeitaktivitäten, z.B. zum Angeln, dem Einfuhrverbot unterliegen, könnt ihr im Einzelfall hier prüfen:

PDF Messerecht ».

ACHTUNG: Werdet ihr bei Stichprobenkontrollen an der Grenze nach Messern sowie geschärften und zugespitzten Dingen im Wohnmobil gefragt, ist es wichtig zu sagen, was man konkret in welcher Anzahl dabei hat (x Messer zum Essen, x zum Angeln, Beil zum Holzhacken etc.). Verschweigt man das, gilt das, als wenn man verbotene Gegenstände mit sich führt. Feststellbare Messer und Ähnliches werden empfohlen, in einer extra Box, ohne direkten Zugriff, zu lagern.

Bei der Einreise nach UK und Irland dürft ihr an Lebensmitteln von außerhalb der EU weder Fleisch noch Milchprodukte oder Honig mit euch führen.

Für die Einfuhr nach Irland von rezeptpflichtigen Medikamenten sowie Betäubungsmitteln für starke Schmerzen existieren Beschränkungen. Ihr benötigt je Medikament eine Bescheinigung laut folgenden Anforderungen: Zollbestimmungen Irland ».

Bargeld soll ab 10.000 Euro bei der Einreise in ein EU-Land deklariert werden. Bitte beachtet auch die generellen, weltweiten Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes -> Auswärtiges Amt Reisesicherheit ».

Kfz-Regeln

Falls ihr London einen Besuch abstatten wollt, auf dem Weg nach Irland, müsst ihr euren Camper vorher bei der Verkehrsbehörde TfL anmelden (https://tfl.gov.uk/modes/driving/low-emission-zone/about-the-lez). Es geht um einen Check, ob euer Fahrzeug die für die Niedrigemissionszone (LEZ) festgelegten Grenzwerte unterschreitet.

Die Promillegrenze für Irland beträgt 0,5, für Fahranfänger und Berufsfahrer 0,2. Für Großbritannien liegt die Promillegrenze bei 0,8, für Schottland bei 0,5.

An irischen Fahrbahnmarkierungen erkennt ihr ein Halte- und Parkverbot: Eine einfache gelbe Linie am Fahrbahnrand heißt Halteverbot. Bei einer doppelten Linie in Irland darfst du nicht parken. Und bei rot-schwarzen Verkehrsschildern handelt es sich um eine Kontrollzone, in der du weder halten noch parken sollst.

In England stehen rote Markierungen für ein Halteverbot, gelbe für ein Parkverbot und eine rote Doppellinie für ein absolutes Park- und Halteverbot. Weitere Kfz-Regeln findet ihr auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Nützliche Apps für Reisende

Nützliche Apps für den Irland UrlaubDer ADAC hält unterstützend die App: „ADAC Auslandshelfer“ bereit. Sie bringt euch folgende Vorteile als ADAC-Mitglieder: eine Pannen- und Unfallhilfe, Infos zu Krankheiten und  bei Diebstahl sowie eine Rechtsberatung. Die ADAC-Leistungen sind aufgeführt, und ein Länder- und Sprachführer steht euch für Iphone und Android zur Seite.

„Forever Map 2“ ist eine App für Android und iPhones mit interaktiven Maps fast aller EU-Staaten – mit Städtekarten, im Offline- und Online-Modus. Weitere Goodies sind die Routenberechnung für Fußgänger und Fahrzeuge sowie die Suche von Adressen und Orten. Auch vertiefende Infos zu spannenden Reiseorten mit ihren Sehenswürdigkeiten findet ihr in der App.

Die Anwendung „HERE WeGo“ hat Nokia als Google Maps-Alternative entwickelt. Sie wartet mit kostenlosen Offline-Maps für den kompletten Globus auf. Diese ladet ihr euch vor Fahrtbeginn für die gewünschten Gegenden herunter. Probiert ihr in einer Großstadt den öffentlichen Nahverkehr aus, blendet euch die App die Abfahrtszeiten ein. Die App kommt mit Sprachpaketen und Suchfunktion daher, für iPhone und Android.

Tanken und Autobahnmaut im Irland-Urlaub

Tanken mit dem Wohnmobil im Irland UrlauFür das bei uns gemietete Wohnmobil, einen Challenger Genesis C194, benötigt ihr Dieselkraftstoff. Irland bewegt sich beim Diesel preislich knapp über dem europäischen Durchschnitt. Belgien und Frankreich liegen etwa zehn Cent darüber. Großbritannien befindet sich fast an der oberen Spitze (Stand 01/2019, AvD). Daher lohnt es sich, in Deutschland und den Niederlanden zu tanken. Die aktuellen Daten findet ihr auf:

Benzin und Dieselpreise in Europa ».

Hier die Bezeichnungen von ‚Diesel‘ in den Ländern, die du durchfährst:

  • Irland: Diesel
  • Niederlande: Diezel
  • Belgien: Diesel, Gasol
  • Frankreich: Diesel, Gasoil, Gazole
  • Großbritannien: Diesel, Derv (Diesel fuel/Diesel oil)

Der ADAC weist auf das Mitnahmeverbot von Kraftstoff in Reservekanistern auf Fähren nach Irland und Großbritannien hin.

Bezüglich der Maut existieren in Irland zwei Bezahlsysteme:

  1. Für Mautstraßen, manche Umgehungsstraßen, wenige Tunnels und Brücken zahlt ihr an der Mautstelle. Wohnmobile fallen in die PKW-Kategorie.
  1. Hinsichtlich der M50 um Dublin herum wird bei der Einfahrt zunächst euer Kfz-Kennzeichen abfotografiert. Dann habt ihr bis zum kommenden Tag, vor 20:00 Uhr, Zeit, um die Toll bei Tankstellen und Läden mit dem eFlow-Symbol zu begleichen oder online, unter: https://www.eflow.ie/why-eflow/how-it-works/ ».

Lifehacks für Camper zur Schonung eures Reisebudgets in Irland

Irland ist bei Lebensmitteln und alkoholfreien Getränken kostspieliger als der Europa-Durchschnitt. Letzterer liegt nach dem Preisniveauindex bei 100. In Deutschland stehen wir bei 108. Bei einem Österreich-Urlaub würden wir uns mit 125 auf der Skala arrangieren. Irland bewegt sich mit 117 zwischen Deutschland und Österreich.

Hier ein paar Tipps und Tricks für euch als Camper. Man spart Geld,  wenn man aus Deutschland Lebensmittel mitnimmt. Gerade, wenn ihr im Van nur mit zwei Leuten anstatt vieren reist, habt ihr freien Stauraum dafür. Auch wenn man Restaurant-Besuche als einzelne Höhepunkte im Irland-Urlaub gestaltet, hält man die Ausgaben geringer, als wenn man jeden Tag essen geht.

Schaut beim Campen auch auf die App „Park4night“. Ihr findet hiermit preiswertere Stellplätze, Campingplätze oder Farmen, als wenn ihr einfach den nächsten Zeltplatz zum Übernachten ansteuert. Mittels Klick auf die hinterlegten Symbole könnt ihr einen Preisvergleich anstellen. Auch manch hübsche Überraschungen kommen auf euch zu: Mal müsst ihr euch im benachbarten Pub zum Übernachten anmelden. Auch landschaftlich habt ihr mehr Auswahl und seid näher zur Natur, als wenn ihr euch nur auf Campingplätzen bewegt.

Freistehen in Irland ohne anzuecken?

Es ist nicht so, dass es in Irland keine schönen Campingplätze gibt. Ganz im Gegenteil! Mehr als einhundert Zeltplätze und Wohnmobil-Stellplätze findet ihr in dem relativ kleinen Land. Camping-ireland.ie zeigt euch in Deutsch die vom irischen Fremdenverkehrsverband zertifizierten Übernachtungsplätze. Die Saison beginnt Ostern und endet im Oktober. Manche Campingplätze sind für euren Besuch das ganze Jahr über offen. Über obige Website kommt ihr zu ihrer App für Android und iPhone – als Alternative zu „park4night“.

Freistehen meint das rücksichtsvolle Campen in der Natur außerhalb von Zelt- und Stellplätzen. Das Jedermannsrecht wie in Skandinavien gibt es in Irland leider nicht. Für die Übernachtung auf privatem Grund braucht ihr auf der grünen Insel ein „ja“ des Besitzers.

Freundliche Ausnahmen gelten für den „Ballycroy National Park“ in Mayo und den „Wicklow National Park“. Auch in den Grafschaften Kerry, Laois, Offaly und Tipperary existieren Orte mit Freisteh-Möglichkeiten. Die Übernachtungserlaubnisse geben die Parkverwaltungen bzw. die Förster.

Strom

Irland wartet mit 240 Volt auf. Für irische und britische Steckdosen sind ein Adapter oder blaue CEE-Stecker von Nöten. Einen Adapter könnt ihr auf der Fähre erwerben. Wenn sie bei Camperent ein Wohnmobil mieten brauchen sie sich nicht um den Adapter kümmern. Wir stellen ihnen alle nötigen Adapter und Kabel zur Verfügung.

Fazit: Wie ihr seht, braucht es als Camper nicht viel zur Reisevorbereitung für die EU-Länder Irland und Großbritannien. Irland ist wegen seiner ausgeglichenen Temperaturen das lohnende Ziel für Natur- und Landschaftsliebhaber und weniger für Sonnenanbeter. Auch Leute, die sich für die irische Kultur und ihre alte gälische Sprache interessieren, kommen auf ihre Kosten.

Wenn ihr Lust auf eine Irland Reise bekommen habt und ein Abenteuer im Wohnmobil erleben möchtet dann sind wir für sie der Richtige Partner. Bei uns mietet ihr nicht nur das Wohnmobil für die Reise sondern bekommt auch die nötigen Informationen die ihr benötigt um einen entspannten Wohnmobil in Irland Urlaub zu erleben. Wir freuen uns euch kennen zu lernen und mit euch gemeinsam den Urlaub zu planen.

ACHTUNG! Der Text ist vor dem Brexit erstellt. Laut Auswärtigem Amt sind „Änderungen in Bezug auf… den Reiseverkehr… kurzfristig nicht zu erwarten“ (https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/grossbritannien-node/grossbritanniensicherheit/206408, Stand 01/2019).

Wenn du schon in Irland mit dem Wohnmobil unterwegs gewesen bist und vielleicht noch den ein oder anderen Tipp für unsere Leser hast würden wir uns über einen Kommentar freuen.