Reisewetter Oktober – mit dem Van durch Frankreich

Zwischen 21 und 13 Grad bewegen sich die französischen Durchschnittstemperaturen im Herbstmonat Oktober. Die Regionen nördlich der Loire weisen ein vom Meer geprägtes gemäßigtes Klima auf. Ähnlich wie in Deutschland kann es jetzt, nach dem Sommer, mehr regnen, an bis zu zehn Tagen im Monat – das ist aber nur einen Tag mehr als im Juli oder August.

Solche Momente sind perfekt für eine Schloss-Innenbesichtigung und einen Museumsbesuch, während die Natur auftankt. Nach einem gemütlichen Cafébesuch lockt die Sonne an vielen goldenen Herbsttagen bald wieder zu einem Strandspaziergang heraus. Sechs Sonnenstunden pro Tag erwarten euch durchschnittlich im Oktober.

Billige Tankstellen in Frankreich finden

An den Supermärkten Carrefour, Intermarché und E. Leclerc ist das Tanken am günstigsten. Die Preisersparnis beträgt bis zu zehn Cent pro Liter gegenüber den konventionellen Tankstellen. Wer es genau wissen möchte, der findet auf der französischsprachigen Website https://www.prix-carburants.gouv.fr/ die tagesaktuellen Preise von Tankstellen.

Die Bezeichnungen für die Kraftstoffe lauten: für Diesel: „Gasoil“, „Gazole“ oder „Diesel“, für Super: „SP95“, für Super E10: „E10“ und „SP95“, für Super Plus: „SP98“ und für Benzin: „Essence“ oder „Benzine sans plomb“. Fahrer mit Autogas, Erdgas und E10 finden hier weitere Infos: https://www.frankreich-info.de/service/reiseinformationen/benzinpreise.

Französische Preise vergleichen – lecker, preiswert essen und einkaufen

Für den Eigenbedarf kann man innerhalb der Zollgrenzen Waren, die man in einem deutschen Discounter eingekauft hat, in Frankreich einführen. Das schont den Geldbeutel enorm. In Frankreich lohnt es sich, bei den preiswerteren Mittagstischen zuzugreifen. Zum Beispiel kostet ein Tagesgericht, „plat du jour“, circa acht Euro oder mit zwei bis drei Gängen pro Person 12-20 Euro. Dazu kann man um eine kostenlose Karaffe Leitungswasser bitten, die „carafe d’eau“.

Man spart mit Hausmarken in den Supermärkten, mit weniger Fleisch und stattdessen Fisch und Meeresfrüchten. Wie auch in Deutschland ist es in den französischen Kleinstädten und ländlichen Regionen preiswerter als in den Großstädten wie Paris. Auch in der Nebensaison ist es günstiger als im Sommer. Auf den Wochenmärkten lohnen sich Preisvergleiche.

In Frankreich ist das Reisen günstiger als in anderen beliebten Reiseregionen wie Skandinavien, Österreich und Irland. Gleichzeitig sind die Lebensmittel 2018 durchschnittlich etwa zehn Prozent teurer gewesen als in Deutschland, laut Preisniveauindex.

Günstig campen in Frankreich

Ob und wie man beim Camping Geld sparen möchte, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Es gibt ein gut ausgebautes Netz an französischen Campingplätzen. Die städtischen Zeltplätze (Camping Municipal) sind tendenziell preiswerter als die privaten/gewerblichen. Manchmal gibt es lukrative Preisangebote. Geld sparen lässt sich durch Wildcampen (Freistehen) und durch Campingcards wie die ACSI. Die für ein Kalenderjahr gültige Karte bietet Ermäßigungen für die Nebensaison von bis zu 60 Prozent, erhältlich unter: www.campingcard.com/. 1.591 der 11.000 französischen Campingplätze sind in Frankreich für sie ausgewiesen.

Preiswert wird das Campen auch durch die Initiative „Stop Accueil Camping Car“. Unter www.ffcc.fr könnt ihr einen Campingführer herunterladen, auf dem 500 Campingplätze verzeichnet sind, mit Service. Diese Angebote kosten nur 8-14 Euro zuzüglich 1 Euro pro Person über 7 Jahre. Bedingungen sind die Anreise ab 18 Uhr und die Abreise bis 10 Uhr.

Darüber hinaus bietet euch euer Reiseland fast 3.700 offizielle Wohnmobil-Stellplätze, die meist günstiger sind als Campingplätze. Oft weisen sie Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten auf.

Das Wildcampen ist in Frankreich grundsätzlich verboten. Jedoch ist das Parken bis zu 7 Tage erlaubt – wenn man keine Tische, Stühle rausstellt oder eine Sonnenmarkise herausfährt. Man darf den Straßenverkehr oder die Sicht anderer Autofahrer nicht einengen dabei. Die Apps „Park4night“ und „iOverlander“ helfen dir, Campingplätze, Übernachtungsplätze auf Bauernhöfen, offizielle und inoffizielle Stellplätze sowie Park- und Picknickplätze zu finden.

Mautgebühren sparen mit dem Wohnmobil in Frankreich

Am stringentesten spart man durch die Option „Mautstraßen vermeiden“ bei der App „Google Maps“. Bewähren tut sich eine Mischung aus mautfreien und kostenpflichtigen Strecken. Grundsätzlich gibt es in Frankreich moderne, grün beschilderte Nationalstraßen und die mit weißen Schildern versehenen Départementstraßen – jedoch auch eine Menge Kreisverkehre. Mit dem als App vorliegenden Routenplaner „ADAC Maps“ kann man eine Mautberechnung starten. Die Maut ist uneinheitlich.

In die Klasse 2 werden eingestuft: Autos bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht, einer Höhe von 2-3 Metern, beispielsweise Reisemobile. Außerdem fallen hier Gespanne mit einem Zugfahrzeug bis 3,5 Tonnen herein, die eine Höhe von 2-3 Metern aufweisen. Ist der Camper Van höher als 3 Meter, wird er einer teureren Mautkategorie zugewiesen. Jedoch werden meist kein Dachgepäck, keine Solarflächen und Antennen berücksichtigt. Anders ist das bei fest installierten Klimageräte auf dem Dach: Diese werden üblicherweise mit in die Höhe einbezogen.

Die ADAC-Seite https://www.adac.de/reise_freizeit/maut/frankreich/default.aspx?itpid=51 hält Infos zu den Mautstationen, Tunneln und Brücken vor sowie über Gebührenermäßigungen für Schwerbehinderte. ADAC-Mitglieder können im Vorverkauf bestimmte Mautkarten preiswerter erhalten. Mit einem Fahrzeug unter 3 Metern Höhe, bis 3,5 Tonnen und einer Mautplakette von www.bipandgo.com kann man Zeit sparen an Mautstellen. Das kostet z.B. 1,70 Euro pro gefahrenen Monat zzgl. 10 Euro Aktivierung und 10 Euro Versand. Die Mautkosten werden abgebucht. Achtung: Paris ist für Diesel gesperrt, die vor 2001 zugelassenen wurden.

Sicherheit an der Autobahn

Geld sparen tut man auch, wenn man sich nicht der seltenen Gefahr aussetzt, an einer französischen Autobahntankstelle überfallen oder bestohlen zu werden. Fahrt besser zum Übernachten ganz ab, von der Autobahn und nehmt dafür keine Raststätte. Sucht euch einen Übernachtungsplatz abseits, um am nächsten Morgen wieder aufzufahren.

Verkehrsregeln für das Reisemobil

Die Kenntnis folgender Regeln spart Zeit, Geld und Nerven: Die Tempolimits für Wohnmobile sind: innerorts 50 km/h, außerorts 80 km/h, auf Autobahnen 130 beziehungsweise 110 km/h bei Nässe. Es besteht eine Warnwestenpflicht für alle Mitfahrer. Man sollte sie nach einem Unfall beim Verlassen des Autos anhaben. Maximal 0,5 Promille sind erlaubt. Die EU-Rufnummer bei Unfall ist 112. Man erreicht darüber die Polizei, Feuerwehr und einen Notarzt.

Was für eine Wohnmobil-Reise nach Frankreich mitnehmen?

Unsere Empfehlung sind: Fahrräder, Joggingkleidung, Walkingstöcke, Badesachen, Sonnencreme, Übergangsjacke, kurze und lange Kleidung im Zwiebelprinzip, dünne Decke/Isomatte und Trinkflaschen – also alles Dinge, wie man sie für einen abwechslungsreichen Oktoberurlaub in Deutschland auch brauchen würde. Für die Stromanschlüsse benötigt man dann keinen Adapter, wenn der eigene Stecker eine Vertiefung an einer bestimmten Stelle hat, die zum Pin in der französischen Steckdose passt. Dieser Pin ist in Frankreich die Erdung. Besitzt euer Stecker das Loch nicht, braucht ihr einen Adapter.

Zoll-Hinweise Frankreich

Für Grenzübertritte sollte man lange spitze Gegenstände wie Messer und Ähnliches in einem verschlossenen Behälter wie z.B. einem Besteckkasten oder einer Werkzeugbox vorhalten. Falls man an der Grenze stichprobenartig vom Zoll gefragt wird, hat man am besten ihre Anzahl und Arten im Kopf. Innerhalb der EU darf man haushaltsübliche Mengen für den persönlichen Verbrauch mit sich führen. Es gibt jedoch auch Obergrenzen für die Einfuhr, unter anderem: 800 Zigaretten, 1 kg Rauchtabak, 110 Liter Bier, 10 Liter Sprit oder bis zu 10.000 Euro Bargeld (weitere Infos, auch zur Ausfuhr, bei der EU: https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm).

Fazit

Wir hoffen, wir konnten mit diesem flexiblen Tourenvorschlag Frankreich eure Lust anstacheln, euch mit dem Wohnmobil auf den Weg zu machen. Die Sehenswürdigkeiten und Natur nördlich der Loire bieten eine super Kombination aus Schönheit und Erreichbarkeit, mit einem Camper Van von Gera aus. Welche Stationen fandet ihr am interessantesten? Wo habt ihr die leckersten karamellisierten Apfelkuchen „Tarte Tartin“ probiert? Wir freuen uns fürs Teilen und eure Kommentare. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 08.07.2019. Die Schließzeiten können im Oktober um eine Stunde verkürzt sein.

Wohnmobil mieten in Gera – unsere Wohnmobile

Für eine Urlaubsreise im Wohnmobil können sie bei uns ein entsprechendes Reisemobil mieten. Hier haben haben wir für sie eine Übersicht über unsere verfügbaren Fahrzeuge. Sie können bei uns bequem die Verfügbarkeiten online prüfen. Oder rufen sie uns einfach an. Wir beraten sie gerne bei der Planung ihrer Reise und bei der Auswahl des richtigen Wohnmobils. Wir sind nicht nur ihre Wohnmobilvermietung in Gera, wir sind auch ihr Partner bei der Reiseplanung.

☎ 0365 – 5 52 46 50

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